Faszination auf Schienen – jeden Tag ein neues Bild
Theorie ist das eine – aber wie sieht eine digitale Verkabelung in der Praxis wirklich aus? Genau dafür entsteht gerade meine Test- und Vorführanlage: 2,40 m × 0,40 m, Spurweite TT mit Bettungsgleis. Kompakt, transportabel und perfekt zum Zeigen und Lernen.
Auf der Oberseite sind die TT Bettungs Gleise montiert, dazu ein LoDi-8-GBM (Gleisbesetztmelder, 8 Eingänge) und ein LoDi-Operator 4-WD-AC für die Weichensteuerung. Beide Module sitzen direkt neben den Gleisen – kurze Wege, saubere Signale.
Die eigentliche Arbeit steckt unter der Platte: Jede Weiche ist einzeln an den LoDi-WD-AC angeschlossen, jeder Gleisabschnitt über einen eigenen Rückmelder mit dem LoDi-8-GBM verbunden. Die Kabel sind mit WAGO-Hebelklemmen sauber verteilt und über Kabelclips geführt – alles beschriftet (RM1 - RM7 für die Rückmelder, W4–W6 für die Weichen), damit man auch nach Monaten noch nachvollziehen kann, welches Kabel wohin geht.
Diese Anlage dient nicht nur als Testaufbau, sondern soll das LoDi-System live zeigen – wie Rückmeldung, Weichensteuerung und Pendelbetrieb in der Praxis zusammenspielen. Damit lässt sich anschaulich demonstrieren, wie eine moderne digitale Modellbahnsteuerung funktioniert: vom Gleis über den Decoder bis zur Software.
Aktuell ist die rechte Hälfte fertig verkabelt. Die linke Seite folgt als nächster Schritt – dann ist auch automatischer Pendelbetrieb mit iTrain möglich.
| Spurweite | TT (Bettungsgleis) |
| Maße | 2,40 m × 0,40 m – kompakt & transportabel |
| Rückmeldung | LoDi-8-GBM v2 (8 Gleisabschnitte) |
| Weichensteuerung | LoDi-Operator 4-WD-AC |
| Verkabelung | WAGO-Hebelklemmen, beschriftete Anschlüsse, Kabelclips |
| Geplant | Pendelbetrieb mit iTrain, Erweiterung linke Seite |
Tipp: Wer sich fragt, wie eine saubere Verkabelung unter der Anlage aussehen sollte – die Fotos unten zeigen es. Beschriftung und Ordnung sparen später enorm viel Zeit bei der Fehlersuche!