DCC Lange Adresse berechnen: Rechner für CV17, CV18 & CV29
Warum brauche ich CV17 und CV18?
Standardmäßig sind Lokdecoder ab Werk auf die Kurzadresse 3 eingestellt (CV1). Möchtest du jedoch Adressen über 127 nutzen (den sogenannten erweiterten Adressbereich von 128 bis 9999), müssen zwei Variablen programmiert werden: Die CV17 (High Byte) und CV18 (Low Byte). Gerechnet wird durch 256 geteilt – Beispiel Adresse 755: 755 ÷ 256 = 2 Rest 243, also CV17 = 194 und CV18 = 243.
Lange Adresse funktioniert nicht? Meist liegt es an der CV29. Damit dein Decoder die lange Adresse überhaupt beachtet, muss in der CV29 das Bit 5 gesetzt sein (Wert +32). Ohne dieses Bit reagiert die Lok weiterhin nur auf die Kurzadresse in CV1 – der häufigste Stolperstein beim Programmieren. Mein Rechner gibt dir unten automatisch alle benötigten Werte aus – und das in beide Richtungen, du kannst also auch CV17/CV18 eingeben und bekommst die Lokadresse zurück. Übernehmen kannst du sie direkt in deine Zentrale (z. B. LoDi-Con, Z21 oder Lokmaus) und in jeden DCC-Decoder, egal ob ESU LokPilot, Zimo, Lenz, Tams oder Uhlenbrock.
💡 Reihenfolge beim Programmieren: zuerst CV17 und CV18 schreiben,
danach CV29 mit gesetztem Bit 5 — sonst reagiert die Lok weiter auf die Kurzadresse in CV1.DCC Langadress‑Rechner
CV29 Bitmaske
Experten-Wissen: DCC Langadressen (CV17/18)
Was ist der Unterschied zwischen kurzen und langen DCC-Adressen?
Wie lautet die Formel zur Berechnung von CV17 und CV18?
- CV17: (Adresse / 256) + 192 (Abrunden auf ganze Zahl)
- CV18: Der Restwert der Division (Modulo 256)